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<pre>Musste sich die Elf von Julian Nagelsmann auf dem europäischen Parkett zunächst den Teams aus Liverpool und Braga beugen, hatte es dann beim kürzlichen 1:3 gegen die Fohlen auch die erste Bundesliga-Heimschlappe seit über einem Jahr gesetzt.  <p> Denn die drei hinter ihnen platzierten Klubs haben am vergangenen Spieltag allesamt verloren. Somit beträgt der Abstand zur Abstiegszone jetzt zwei Punkte.  <p>  13.07. Leones Negros de la Universidad de Guadalajara — Mainz 05 (USA) 4:3 n.E. <p> Ein Unentschieden in Freiburg und ein Sieg in Nürnberg stehen in der mageren Auswärtsbilanz der Schwaben. <p>  Sorgte es zuletzt für etwas Ernüchterung, dass der gewaltige Funke nicht auch auf das im Hamburger Volkspark absolvierte Gastspiel übersprang, sollte es den Niedersachsen nun aber schon deutlich leichter fallen, sich vor heimischer Kulisse auf ihre Qualitäten zu besinnen.  </pre>


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<pre>Waren die Erfolge gegen Gladbach, Mainz und Bremen schon einmal gut und schön, bedeutet der jüngst eroberte Dreier nun einen weiteren Meilenstein: Immerhin ist eine gewisse Auswärtsstärke unbedingt vonnöten, damit der Aufholjagd nicht frühzeitig die Luft ausgeht.  <p> Die eigentliche Achillesferse bleibt allerdings die Offensive. Konnte man in der vergangenen Spielzeit „nur“ 60 Treffer erzielen, bewegten sich der BVB (75) und die Bayern (99) in ganz anderen Sphären.  <p>  Mit einem kleinen Lauf von vier ungeschlagenen Spielen (2 Siege, 2 Remis) haben zuletzt zwar auch die Hoffenheimer zunehmend das Gaspedal durchgedrückt; das vor der Länderspielpause eingefahrene 3:3 in Gladbach fühlte sich trotzdem eher wie ein Rückschritt an. <p> In der Winterpause lag Werder auf Rang 15, drei Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Nach dem 20. Spieltag, an dem es eine 0:1-Heimpleite gegen Gladbach setzte, sah es noch schlimmer aus: Rang 16, drei Punkte fehlten aufs rettende Ufer. <p>  Während man in der Bankenmetropole schon von der Champions League träumt, versucht Eintracht-Coach Niko Kovac weiterhin sämtliche (überzogene) Erwartungshaltungen im Keim zu ersticken.  </pre> 


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<pre> Zuvor hatte eine rekordverdächtige Serie von sieben Unentschieden dafür gesorgt, dass selbst so mancher eingefleischte Remis-Tipper bereits der ewigen Gleichstände überdrüssig zu werden begann — während der VfL naturgemäß besonders unter den Zumutungen der 3-Punkte-Regel litt.  <p> Drei mickrige Tore nach neun Spieltagen sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache und stellen den schlechtesten Wert der Bremer Liga-Geschichte dar.  <p>  Die Entwicklung der vergangenen Wochen deutet aber ohnehin nicht darauf hin, dass die Rasenballer in den letzten Spielen noch allzu viele Punkte liegen lassen: Die im Frühjahr zu konstatierenden Ermüdungserscheinungen stellten sich nur als äußerst kurzlebig heraus. <p>  Demnach wäre ein direkter Abstieg nur dann möglich, wenn der VfB bei einer Frankfurter Niederlage gewinnt und zugleich sechs Tore aufholt. Darauf ankommen lassen will man es in der Finanzmetropole aber freilich nicht. „Wir werden den Nichtabstiegsplatz mit allem verteidigen, was wir haben“, versprach Kapitän Marco Russ. <p>  Zwar lässt das im Vorjahr in der Veltins Arena erzielte 1:1 erahnen, dass die Bremer auch dank ihrer noch immer vorhandenen Auswärtsstärke nicht vorzeitig abgeschrieben werden sollten; dennoch machen sich die Wettfreunde hier vielmehr auf einen souveränen Auftritt der Hausherren gefasst.  </pre>


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<pre> In der Rolle des Underdogs können sie letztlich ohne Druck agieren und womöglich über sich hinauswachsen…  <p> In diesem folglich zu Kontrollverlusten neigenden Duell wird die TSG nach Überzeugung der Wettfreunde die deutlich besseren Argumente für sich geltend machen können.   <p> Der junge Trainer hatte zuvor den Plan seiner Elf abgeändert. Die Mannschaft soll nun nicht mehr hoch verteidigen und mit starkem Pressing den Gegner zu Fehler zwingen, sondern stattdessen kompakter stehen und den Umschaltmoment nutzen, um Tore zu erzielen. <p>  Allerdings reisen die Darmstädter mit breiter Brust ins Schwabenland, nachdem am Dienstag im DFB-Pokal gegen Hannover 96 (2:1) der erste Achtelfinaleinzug seit 14 Jahren glückte.  <p> Wolfsburg gehört nicht unbedingt zu heimstärksten Mannschaften der laufenden Saison. In drei Heimspielen gab es einen Sieg über Schalke, ein Remis gegen Hertha BSC und eine Niederlage gegen Freiburg.  </pre>


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<pre> Dass die Rothosen auf eine weitgehend eingespielte Truppe bauen können, dürfte vor allem in den ersten Wochen der Rückrunde ein großer Pluspunkt sein, in der so mancher Konkurrent in Sachen Team-Building noch einmal nahezu bei Null beginnt.  <p> Dieser ist auf den Trainerwechsel von Hannes Wolf zu Tayfun Korkut zurückzuführen. Der Deutsch-Türke startete mit einem 1:1 in Wolfsburg in seine VfB-Mission und führte die verunsicherten Stuttgarter danach zu zwei 1:0-Erfolgen gegen Gladbach und zuletzt in Augsburg.  <p>  Dies wird sich wohl ebenso der Coach der Nullfünfer von seinem Team wünschen. Denn auch das Bundesliga-Debüt des Mainzer Trainers Sandro Schwarz ging daneben. Die Rheinhessen verloren in der ersten Runde zu Hause gegen Aufsteiger Hannover 96 mit 0:1. <p>  „Ohne irgendwie rumzureden: Wir haben verdient verloren gegen einen sehr guten Gegner. Wir waren kein ebenbürtiger Gegner“, analysierte RB-Coach Ralph Hasenhüttl knallhart.  <p> Torhüter Alexander Schwolow mahnt jedoch eindringlich davor, sich in trügerischer Sicherheit zu wiegen.  </pre>


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